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Winnies Tagebuch

WINNIES TAGEBUCH

WINNIE UND DIE BIENEN

Verfasst von M. Bittner am 26.05.2026  -   Lesezeit ca.3 Minuten

Winnie und die Bienen

Hallo Leute, ich bin es, eure Winnie! Wuff.

Jetzt muss ich doch euch einmal erzählen, was mir heute so passiert ist. Ich bin ja nun schon ein kleines großes Hündchen. Und ich liebe es ja draußen zu spielen. Besonders im Garten. Wuff.

Ich weiß noch ganz genau als ich noch neu im Tiergarten Tautendorf war, und ganz klein. Da haben mir Frauchen und Herrchen gezeigt, was ein Garten ist. Ihr wisst schon, die großen Flächen mit dem grünen Gras und so. Das hat vielleicht gekitzelt an meinen kleinen Pfötchen! Das werde ich nicht vergessen. Wuff.

Jetzt war ich heute wieder auf dem großen grünen Platz, den die Menschen Garten nennen. Und ich muss euch sagen, diesmal sah alles anders aus. Wuff.

Das Gras war riesengroß, größer als ich. Wuff: Und in diesem großen Gras war ja noch mehr zu entdecken. Das war vielleicht spannend. Herrchen erklärte mir, und den Kindern die zu Besuche war, dass in dem Gras viele Tiere ihre Wohnung haben, und es schlimm wäre, wenn wir deren Wohnung zerstören würden. Denn ich möchte ja auch nicht, dass jemand mein Bettchen kaputt macht. Und auch die Kinder bei uns wollten sich gar nicht so recht vorstellen, dass jemand deren Bettchen kaputt macht. Wuff.

Nach einer Weile habe ich mich getraut, mein Näschen mal in das Gras zu stecken und mit meinen Kulleräuglein genau geschaut, wer denn da alles in dem Gras seine Wohnung hat. Und ihr könnt euch überhaupt nicht vorstellen, wen ich da alles entdeckt habe.

Zuerst krabbelten da einige fleißige Ameisen auf dem Boden herum, die sind vielleicht stark! Die haben kleine Äste getragen, die viel größer als sie selbst waren. Auch krabbelten Käfer herum. Die auf der Suche nach einem leckeren Essen waren. Einen von den dicken Krabbel Käfern habe ich gefragt was er essen mag? Dieser antwortete mir, dass er sehr gern Blütenpollen und Samenkörnchen mag.

Als ich ein wenig höher in das Gras geschaut habe, also auf der Höhe meiner supergenauen Fellnase, entdeckte ich schon wieder andere Bewohner der Graswelt. An dem einen Halm ein rot-schwarzer Käfer, am nächsten ein ganz bunter, und ein Stück weiter eine kleine Schnecke, welche ganz nach oben krabbeln wollte, um die tolle Aussicht zu genießen. Und genau das möchte ich jetzt auch mal sehen, was es da ganz oben in der Graswelt zu sehen gibt.

Winnie im hohen Gras

Also fange ich an mit hopsen. Aber egal wie sehr ich springe, dass Gras ist zu hoch. Ich schaffe es einfach nicht bis ganz hoch. Aber ich habe Glück. Frauchen und Herrchen sind ja da. Sie nehmen mich abwechselnd auf den Arm. Und so kann ich das ganze Grasland in Ruhe von oben betrachten.


Was ich da entdecke, ist einfach nur wunderschön. Die Blumen blühen wunderschön in den tollsten Farben. Schmetterlinge fliegen über die Blüten und tanzen im Wind. Und dann sind da noch die kleinen fleißigen Bienchen. Sie fliegen von Blüte zu Blüte ohne Unterlass. Frauchen erklärt mir, dass die kleinen fleißigen Gesellen Nektar sammeln und zu Honig verarbeiten. Den kann man dann essen. Der soll ganz doll süß schmecken und gesund sein. Doch Hündchen wie ich dürfen da höchstens mal probieren. Schade eigentlich. Wuff.

 

 

Für mich war der Ausflug in das Grasland ein riesiger Spaß und hochinteressant.


Ich kann nur empfehlen, nehmt euch auch einmal die Zeit, dass Grasland genau zu betrachten! Lernt seine Bewohner kennen, und passt darauf auf, damit den Bewohnern von Grasland kein Leid zugefügt wird!

 

Bis bald mal wieder.

Eure Winnie. Wuff.

Abschied von Kumpel Grumpy

Verfasst von M. Bittner am 04.06.2026  -   Lesezeit ca.2 Minuten

Winnie muss Abschied von Kumpel Grumpy nehmen.

Liebes Tagebuch, ich bin es, deine Winnie! Wuff.

Heute schreibe ich dir und bin unendlich traurig. Die Tränchen kullern einfach aus meinen dunklen Knopfaugen und ich kann einfach nicht aufhören zu weinen. Warum? Es fällt mir fürchterlich schwer darüber zu reden. Denn auch alle aus meiner Menschenfamilie weinen. Alle sind unendlich traurig. Besonders Mia. Natürlich auch die kleine Phöbe, die anderen Tiere und eben ich.

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Was passiert ist?

Es ist heute genau eine Woche her. Also man 28.05.2026. Morgens gegen 4,30 Uhr ist mein allerbester Kumpel Grumpy für immer eingeschlafen.

Noch am Tag zuvor hatten wir viel Spaß. Sind auf dem warmen Sand im Hof herumgehopst und haben Leckerli gesucht und mit einem Ball gespielt. Und an besagten Tag, morgens 6,30 Uhr kam Mia mit Grumpy auf dem Arm in unserer Zimmer und hat fürchterlich geweint. Erst habe ich nicht verstanden, warum sie so weint. Wuff.

Doch dann haben alle gesehen, dass Grumpy seine Augen einfach nicht mehr aufmachen wollte. Ich habe ihn angestupst, habe ihm bein schönstes Spielzeug gebracht, doch er wollte einfach seine Augen nicht mehr aufmachen!

Meine Menschen haben mir dann erklärt, dass Grumpy nun ein Engelchen ist.

Meine Menschen mussten mir erst einmal erklären, was das bedeutet. Da musste ich anfangen mit weinen. Es ist so ungerecht, dass ich kleines Großes Hündchen jetzt Grumpy nicht mehr um Rat fragen kann. So wie ich es immer gemacht seit ich in Tautendorf bin. Auch die kleine Phöbe hat ganz traurig geschaut und geweint.

Wie alle anderen auch.

Meine Menschen haben Grumpy dann in seiner Lieblingsdecke in eine Kiste gelegt. Alles wurde ganz hübsch geschmückt und mit Blümchen und Leckerli dekoriert. Auch sein Lieblingsspielzeug legten sie mit in die Kiste.

Dann sind wir in den Garten gegangen, und haben die Kiste in ein tiefes Loch gelegt. Dann gab es Buletten, die er soooo sehr geliebt hat. Dann kam Erde auf die Kiste und obendrauf wunderschöne Sonnenblumen.

Später haben wir Luftballons steigen lassen und tolle Dinge von Grumpy erzählt.

Nun sause ich jeden Tag an den Platz im Garten wo Grumpy schläft. Und auch heute kullern mir die Tränchen.

Doch meine Menschen haben mir erklärt, dass Grumpy zu uns wieder kehren wird.

Mama meint, wir werden es am "Öhrchen kraulen" feststellen. Denn das hat Kumpel Grumpy auch so sehr geliebt. Also werde ich jeden Tag Ausschau halten, ob Kumpel Grumpy zu uns zurückkommt. Bis dahin werde ich tapfer sein müssen, mich um Phöbe kümmern, und von den tollen Abenteuern mit dem besten Grumpy der Welt träumen.

Gar nicht so einfach für kleine große Hündchen wie mich.

Bis bald liebes Tagebuch.

Deine Winnie. Wuff

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