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Winnies Tagebuch

WINNIES TAGEBUCH

Winnie auf großer Fahrt

Verfasst von M. Bittner am 23.06.2026  -   Lesezeit ca.3 Minuten

Hallo Leute, ich bin es, eure Winnie! Wuff.

Nachdem mein letzter Eintrag im Tagebuch unglaublich traurig war, ihr wisst schon, wegen meinem Kumpel Grumpy, muss es hier in Tautendorf ja weiter gehen. DIe Tiere und die Menschen brauchen uns hier. Das würde Grumpy sicherlich so wollen.  Sicherlich sitzt er oben auf einer Wolke, und freut sich, dass ich jeden Tag zu seinem Platz sause, um ihn zu besuchen. Dabei kullern mir immer noch die Tränschen über das Gesicht. Uns sicherlich freut sich meinKumpel Grumpy, dass ich ein fleißiges kleines großes Hündchen bin.

Heute zum Beispiel. 

Es war zeitig am Morgen. Ich habe noch in einem Bettchen gelegen, als ein riesengroßes Fahrzeug bei uns gehalten hat. Zuerst hörte ich nur einen Motor, und ein Zischen vor dem Haus. Ich war ganz neugierig und aufgeregt und bin gleich auf Mamas Sessel gehopst, schließlich musste ich ja sehen was draußen vor sich geht.  Und was mussten da meine noch müden Äuglein sehen? Ein riesengroßes Ding, was wie eine Orange aussieht steht da einfach auf unserem Hof. Und ganz weit oben drin sitzt ein Mensch..... Moment mal: Der da drin sieht ja aus wie Herrchen! Ich bin ganz aufgeregt und kann kaum abwarten was jetzt passiert. 

Plötzlich geht die Tür auf. Und, und ...... es ist mein Herrchen, der da Stufe für Stufe aus den riesigen Ding steigt. Freu. Wuff, wuff.  Einige Momente höre ich ihn die Treppe heraufsteigen. Er öffnet die Tür und dann ist er da. Ich freu mich riesig ihn wieder zu sehen. Wuff. Behutsam nimmt er mich mit seinen großen Händen in den Arm. Da hat mich Herrchen ja ganz schön ausgetrickst. Als ich tief und fest geschlafen habe, hat er sich aus unserem Zimmer geschlichen und das große Ding geholt.

Herrchen erklärt mir, dass die große Maschine ein LKW ist, und wir heute neuen Sand und Erde für meine tierischen Freunde holen. Und ich dürfe dabei mit helfen! Pffff.... LKW, wie das klingt? Vielleicht frißt das Ding ja kleine Hündchen oder Mietzekatzen. Da muss man ganz vorsichtig sein. Liebevoll nimmt er Frauchen in den Arm und fragt, ob sie ebenfalls mitkommen möchte?

Weil am heutigen Tag nicht so viel ansteht, willigt sie ein. Ich mit Frauchen und Herrchen allein! Ich freu mich! Wuff.

Nach einem Frühstück machen wir uns bereit, mit dem Ding loszufahren. Ihr wisst ja, dass ich ein kleines großes mutiges Hündchen bin. Doch umso näher wir dem Ding kommen, umso gruseliger wird die ganze Sache,

Sanft nimmt Mama mich auf den Arm, und flüstert mir leise ind Ohr: "Keine Sorge Winnie, dir passiert nichts!" Dann reicht mich Frauchen behutsam nach oben, wo Herrchens Hände sicher fest halten, und mich in die große Kabine heben. Ohjee ist das groß hier. Alles ist so riesig. Nicht so wie in unserem Auto. Wuff. Alle schnallen sich an. Dann geht es los. Herrchen drückt einige Knöpfe und zieht an Hebeln, und plötzlich beginnt das riesige Ding an zu leben. Für einen kurzen Moment rappelt und schüttelt es sich, und dann wird es ganz leise hier oben. Noch einmal zischen, und dann setzt sich der Riese in Bewegung. Ganz weit oben in der Mitte sitze ich zwischen Mama und Papa. Ich kann ganz dolle weit mit meinen Kulleräuglein schauen. Und alles ist so klein vor uns. Vorbei an Wiesen und Wäldern, Sträuchern und Feldern, sausen wir mit dem großen Ding durch die Landschaft. Nach einiger Zeit kommen wir an einem riesigen staubigen Platz an. Und liebes Tagebuch. Ich sage dir. Da fahren noch viel gruseligere Dinger umher. Mit riesigen Zähnen beißen die sich in Berge von Steinen und Geröll. Bloß gut, dass ich kleines großes Hündchen hier oben sicher vor den Monstern bin. Dann halten wir auf einer schaukeligen Platte an. Herrchen meint: "Wir werden jetzt gewogen!" 

Komisch. Warum will die Frau, die dort in einer Kiste sitzt, wissen was ich wiege? Geht die doch gar nichts an! Aber egal. Nach einem kurzen Moment fahren wir weiter zu einem riesengroßen Berg mit Steinchen. Mein Herrchen macht den Motor aus, und wir drei können dem wilden Treiben hier auf dem Platz zusehen. Mal saust so ein Monster von links nach rechts, dann wieder von rechts nach links. Aber lustig ist das schon anzuschauen. Wuff.

Doch gerade als wir drei so richtig entspannen, biegt so ein Monster ab, und kommt direkt auf uns zu. Daaaaaaas wird ja immer riesiger. Aaaa..... Wuff. Geh weg! Wuff. Doch dann hebt Herrchen seine Hand. Mit komischen Zeichen bringt er das Monster zum anhalten. Ein Glück! 

Dann fährt das Ding mit seinen riesigen Zähnen in den Steinchenberg, und reißt ein großes Stück davon raus. Und ehe ich mich versehe, kommt das Monster wieder auf uns zu. Und diesmal zeigt es seine Zähne noch bedrohlicher.  Aaaaaaa. Da bin ich ganz schnell Mama auf den Arm gesprungen. Schließlich beschützt sie mich immer.

Und plötzlich fing unser großer LKW ganz doll an zu schaukeln. Und ehe wir drei uns umsehen konnten, lag das rausgerissene Stück von dem Berg auf unserem Auto.

Damit sind wir dann losgesaust. WIeder auf die Wage. Als hätte ich in der Zeit zugenommen! Gab ja nix zu essen!

Als nächstes gab es einen Zettel, und wir machten uns mit den vielen Steinchen auf den Weg.

Die selbe Strecke zurück.

Irgendwann sind wir zu Hause in unserem LAGOMLAND angekommen. Dann musste die ganze Fuhre rumgedreht werden, und rückwärts auf unserer Hof gefahren werden. Das ging aber besser als ich dachte. Schwups war Herrchen auf dem Platz und zog an einem Hebel.Der große LKW zischte, und plötzlich hob sich das ganze Hinterteil mit den Steinchen drauf an. Mit einem lauten Zischen rutschten alle diese Steinchen von dem LKW und lagen auf dem Hof.

Herrchen fuhr den großen LKW wieder an seinen Platz, und wir drei konnten aussteigen.

Ich bin dann gleich mit Frauchen zu dem großen Steinchenberg gesaust, und durfte sogar draufklettern.

Das waren doch ganz schön viele Steinchen, die wir da so mitgebracht haben.

An den nächsten Tagen wurden die ganzen spitzen Steinchen auf den Wegen und Plätzen bei uns im LAGOMLAND verteilt. Das sieht echt toll aus!

Aber die Steinchen piecksen auch ganz schön an meinen Pfötchen. Und auch an Mamas Füßchen. Denn sie läuft gern Barfuß. 

Aber insgesamt hat mir das viel Spaß gemacht, und ich habe gelernt, dass nicht alle Monster böse sind.

Das soll es jetzt erst einmal gewesen sein liebes Tagebuch.

Bis bald, deine Winnie 

Wuff!

Abschied von Kumpel Grumpy

Verfasst von M. Bittner am 04.06.2026  -   Lesezeit ca.2 Minuten

Winnie muss Abschied von Kumpel Grumpy nehmen.

Liebes Tagebuch, ich bin es, deine Winnie! Wuff.

Heute schreibe ich dir und bin unendlich traurig. Die Tränchen kullern einfach aus meinen dunklen Knopfaugen und ich kann einfach nicht aufhören zu weinen. Warum? Es fällt mir fürchterlich schwer darüber zu reden. Denn auch alle aus meiner Menschenfamilie weinen. Alle sind unendlich traurig. Besonders Mia. Natürlich auch die kleine Phöbe, die anderen Tiere und eben ich.

​​​​​​

Was passiert ist?

Es ist heute genau eine Woche her. Also man 28.05.2026. Morgens gegen 4,30 Uhr ist mein allerbester Kumpel Grumpy für immer eingeschlafen.

Noch am Tag zuvor hatten wir viel Spaß. Sind auf dem warmen Sand im Hof herumgehopst und haben Leckerli gesucht und mit einem Ball gespielt. Und an besagten Tag, morgens 6,30 Uhr kam Mia mit Grumpy auf dem Arm in unserer Zimmer und hat fürchterlich geweint. Erst habe ich nicht verstanden, warum sie so weint. Wuff.

Doch dann haben alle gesehen, dass Grumpy seine Augen einfach nicht mehr aufmachen wollte. Ich habe ihn angestupst, habe ihm bein schönstes Spielzeug gebracht, doch er wollte einfach seine Augen nicht mehr aufmachen!

Meine Menschen haben mir dann erklärt, dass Grumpy nun ein Engelchen ist.

Meine Menschen mussten mir erst einmal erklären, was das bedeutet. Da musste ich anfangen mit weinen. Es ist so ungerecht, dass ich kleines Großes Hündchen jetzt Grumpy nicht mehr um Rat fragen kann. So wie ich es immer gemacht seit ich in Tautendorf bin. Auch die kleine Phöbe hat ganz traurig geschaut und geweint.

Wie alle anderen auch.

Meine Menschen haben Grumpy dann in seiner Lieblingsdecke in eine Kiste gelegt. Alles wurde ganz hübsch geschmückt und mit Blümchen und Leckerli dekoriert. Auch sein Lieblingsspielzeug legten sie mit in die Kiste.

Dann sind wir in den Garten gegangen, und haben die Kiste in ein tiefes Loch gelegt. Dann gab es Buletten, die er soooo sehr geliebt hat. Dann kam Erde auf die Kiste und obendrauf wunderschöne Sonnenblumen.

Später haben wir Luftballons steigen lassen und tolle Dinge von Grumpy erzählt.

Nun sause ich jeden Tag an den Platz im Garten wo Grumpy schläft. Und auch heute kullern mir die Tränchen.

Doch meine Menschen haben mir erklärt, dass Grumpy zu uns wieder kehren wird.

Mama meint, wir werden es am "Öhrchen kraulen" feststellen. Denn das hat Kumpel Grumpy auch so sehr geliebt. Also werde ich jeden Tag Ausschau halten, ob Kumpel Grumpy zu uns zurückkommt. Bis dahin werde ich tapfer sein müssen, mich um Phöbe kümmern, und von den tollen Abenteuern mit dem besten Grumpy der Welt träumen.

Gar nicht so einfach für kleine große Hündchen wie mich.

Bis bald liebes Tagebuch.

Deine Winnie. Wuff

WINNIE UND DIE BIENEN

Verfasst von M. Bittner am 26.05.2026  -   Lesezeit ca.3 Minuten

Winnie und die Bienen

Hallo Leute, ich bin es, eure Winnie! Wuff.

Jetzt muss ich doch euch einmal erzählen, was mir heute so passiert ist. Ich bin ja nun schon ein kleines großes Hündchen. Und ich liebe es ja draußen zu spielen. Besonders im Garten. Wuff.

Ich weiß noch ganz genau als ich noch neu im Tiergarten Tautendorf war, und ganz klein. Da haben mir Frauchen und Herrchen gezeigt, was ein Garten ist. Ihr wisst schon, die großen Flächen mit dem grünen Gras und so. Das hat vielleicht gekitzelt an meinen kleinen Pfötchen! Das werde ich nicht vergessen. Wuff.

Jetzt war ich heute wieder auf dem großen grünen Platz, den die Menschen Garten nennen. Und ich muss euch sagen, diesmal sah alles anders aus. Wuff.

Das Gras war riesengroß, größer als ich. Wuff: Und in diesem großen Gras war ja noch mehr zu entdecken. Das war vielleicht spannend. Herrchen erklärte mir, und den Kindern die zu Besuche war, dass in dem Gras viele Tiere ihre Wohnung haben, und es schlimm wäre, wenn wir deren Wohnung zerstören würden. Denn ich möchte ja auch nicht, dass jemand mein Bettchen kaputt macht. Und auch die Kinder bei uns wollten sich gar nicht so recht vorstellen, dass jemand deren Bettchen kaputt macht. Wuff.

Nach einer Weile habe ich mich getraut, mein Näschen mal in das Gras zu stecken und mit meinen Kulleräuglein genau geschaut, wer denn da alles in dem Gras seine Wohnung hat. Und ihr könnt euch überhaupt nicht vorstellen, wen ich da alles entdeckt habe.

Zuerst krabbelten da einige fleißige Ameisen auf dem Boden herum, die sind vielleicht stark! Die haben kleine Äste getragen, die viel größer als sie selbst waren. Auch krabbelten Käfer herum. Die auf der Suche nach einem leckeren Essen waren. Einen von den dicken Krabbel Käfern habe ich gefragt was er essen mag? Dieser antwortete mir, dass er sehr gern Blütenpollen und Samenkörnchen mag.

Als ich ein wenig höher in das Gras geschaut habe, also auf der Höhe meiner supergenauen Fellnase, entdeckte ich schon wieder andere Bewohner der Graswelt. An dem einen Halm ein rot-schwarzer Käfer, am nächsten ein ganz bunter, und ein Stück weiter eine kleine Schnecke, welche ganz nach oben krabbeln wollte, um die tolle Aussicht zu genießen. Und genau das möchte ich jetzt auch mal sehen, was es da ganz oben in der Graswelt zu sehen gibt.​​

Winnie im hohen Gras

Also fange ich an mit hopsen. Aber egal wie sehr ich springe, dass Gras ist zu hoch. Ich schaffe es einfach nicht bis ganz hoch. Aber ich habe Glück. Frauchen und Herrchen sind ja da. Sie nehmen mich abwechselnd auf den Arm. Und so kann ich das ganze Grasland in Ruhe von oben betrachten.


Was ich da entdecke, ist einfach nur wunderschön. Die Blumen blühen wunderschön in den tollsten Farben. Schmetterlinge fliegen über die Blüten und tanzen im Wind. Und dann sind da noch die kleinen fleißigen Bienchen. Sie fliegen von Blüte zu Blüte ohne Unterlass. Frauchen erklärt mir, dass die kleinen fleißigen Gesellen Nektar sammeln und zu Honig verarbeiten. Den kann man dann essen. Der soll ganz doll süß schmecken und gesund sein. Doch Hündchen wie ich dürfen da höchstens mal probieren. Schade eigentlich. Wuff.

 

 

Für mich war der Ausflug in das Grasland ein riesiger Spaß und hochinteressant.


Ich kann nur empfehlen, nehmt euch auch einmal die Zeit, dass Grasland genau zu betrachten! Lernt seine Bewohner kennen, und passt darauf auf, damit den Bewohnern von Grasland kein Leid zugefügt wird!

 

Bis bald mal wieder.

Eure Winnie. Wuff.

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