Winnie auf der Suche nach dem Schnee!

Liebes Tagebuch! Nachdem nun mein Beinchen nicht mehr weh tut, kann ich mich wieder in neue Abenteuer stürzen. Nagut, lieber nicht stürzen, denn was da passieren kann weiß ich spätestens seit der letzten Folge. Auch wenn ich immer noch nicht laufen darf, geht es mit Frauchen und Herrchen auf eine weite Reise!

Genauer gesagt nach schwedisch Lappland. Denn wie ich erfahren habe, hat meine Familie eine lange Zeit dort gelebt. Lappland, wie das klingt! Irgendwie komisch. Die Kinder in meiner Familie haben mir von viel Schnee erzählt den es dort geben soll. Was das ist weiß ich nicht. Denn ich bin ja noch relativ klein. Doch ich habe mir fest vorgenommen, genau dies herauszufinden. Bin mal gespannt ob mir dies gelingt.

Los geht es am Montag nach dem Frühstück. Unser ganzes Auto ist voller lustiger Leute. Frauchen und Herrchen sind dabei, ein paar von den Kindern, und 2 Leute die ich nicht kenne. Und natürlich mein Kumpel Grumpy mit einem coolen Outfit. Zuerst sind wir von zu Hause los gefahren. Ganz weit. Bis wir an so einem Ding angekommen sind . Es ist riesengroß und ist weiß angestrichen. Und es ist viel Wasser drum herum. Mein Frauchen nennt es Schiff. Schon lustig dieses "Schiff". Es frisst ganz viele Menschen und Autos und ganz große Autos, und noch mehr Menschen. Aber es tut gar nicht weh, wenn man in dem Bauch von dem riesigen Ding verschwindet. Im Gegenteil! Es gibt dort ganz viele kleine Wohnungen wo man spielen und schlafen kann. Und wenn ich aus dem Fenster schau, ist da nur ganz viel Wasser. Überall Wasser! Keine Bäume, keine Tiere, keine Menschen. Einfach nur Wasser! Nachdem dieses Ding losgefahren ist, hat sich mein Kumpel Grumpy hingelegt und macht ein Nickerchen. Ich werde es ihm gleich tun. Denn wer weiß was ich heute noch alles erlebe! Nach einiger Zeit werde ich wach, die ganze leine Wohnung schaukelt ein wenig und es ist ganz komisch wie sich das anfühlt. Ich spiele noch ein wenig und necke meinen Kumple Grumpy, als eines der Kinder meint Lichter von Schweden zu sehen. Ich hopse so lange vor meinem Frauchen herum, bis sie mich hoch hebt und an das kleine Fenster bringt. Und tatsächlich, Lichter. Zwar sind diese noch klein, aber sie werden von Minute zu Minute größer. Und dann auf einmal sind die Lichter ganz nah und das große Ding hält an. Ich kann erkennen, wie draußen Leute ganz dicke Leinen schleppen und das große Ding anbinden. Bestimmt damit es nicht ausreist! Vielleicht ist es ja so frech wie ich und möchte gern wegrennen!

Dann geht unsere ganze Gruppe einige Treppen nach unten zu unserem Auto. Und siehe da, dass große Ding hat unser Auto nicht aufgefressen. Wir steigen ein, verstauen unsere Sachen und fahren aus dem Bauch von dem Schiff wieder raus.

Dann geht die Fahrt weiter. Vorbei an Häusern, Brücken, Wäldern und Feldern geht es immer weiter. Die Fahrt scheint einfach nicht enden zu wollen. Die Leute im Auto sind fröhlich und erzählen viel von dem Winter und dem Schnee, und was sie alles in dem Schnee schon erlebt hatten. Ab und zu halten wir an und geben unserem Auto etwas zu "trinken". Aber ich habe es genau beobachtet. Das was das Auto trinkt riecht fürchterlich! Igitt!! Das kann kein kleines Hündchen trinken!

Wenn ich nur wüßte was das ist, dieser Schnee!!! So langsam macht mich das ein wenig knurrig. Aber mein Frauchen verspricht mir, dass ich den Schnee bald sehen werde.

Ich bin schon ganz gespannt und auch ein bisschen müde. Also krabble ich an meinem Frauchen hoch, und mache es mir zwischen ihrem Hals und der Kopfstütze gemütlich!

Irgendwann, ganz viel später verlassen wir die große Straße und die Straßen werden schmaler. Und mein Herrchen, der unser Auto lenkt meint plötzlich ganz überrasch: " Huch ist das glatt hier!".

Schon wieder so ein Begriff mit dem ich nichts anfangen kann. Glatt ? ? Vielleicht ein Leckerlie??

Doch irgendwann kommen wir da an, wo meine Familie lange gelebt hat. Und als wir aussteigen, seitzt mich mein Frauchen behutsam auf den Boden. Und promt lerne ich, was glatt beteutet. Kein Leckerlie. Irgendwas ist da auf dem Weg was es mir nicht möglich macht zu laufen, und promt lande ich auf meinem Po. Mist!

Frauchen erklärt mir, dass man das Eis nennt, weswegen ich da kingepurzelt bin. Blödes Eis!

Und schon im nächsten Moment stelle ich fest, dass dieses Eis ganz kalt an meinen Füßchen ist! So kalt habe ich es noch nie erlebt. Blödes Eis!

Wir gehen ins Haus, und auch a ist es kalt. Huuuuu. Bloß gut das mir Frauchen so eine dicke Jacke angezogen hat!

Schnell wird Feuer gemacht, und schon bald wird es wohlig warm. Irgendwann gehen alle schlafen. Auch mein Kumpel Grumpy und ich krabbel in unser Körbchen und schlafen friedlich ein.

Am nächsten Morgen wache ich auf und muss mal für kleine Hündchen! Mein Frauchen geht mit mir vor die Tür, und das ist es wieder. Ein Schritt und plums liege ich wieder auf meinem Po. Blödes Eis!

Dabei kann ich es gar nicht sehen! Schon komisch.

Nach dem Frühstück sagen mir Frauchen und Herrchen das wir einen Ausflug machen. Und da soll es tatsächlich schon Schnee geben. Nicht viel, aber immerhin etwas, meint Herrchen.

Ich bin schon ganz aufgeregt, wenn ich nur wüßte was der Schnee ist!

Nach einer Weile fahren wir los. Alle sind guter Dinge und es geht weiter in Richtung Norden. Es heißt, dass wir die ehemalige Schule der Kinder besuchen möchten. Wer weiß! Ich mache es mir erstmal wieder an meinem Lieblingsplatz hinter Frauchens Nacken und schaue aus dem Fenster. Und plötzlich verändert sich die Landschaft. Auf einmal wird es draußen ganz weiß. Erst nur ein paar Krümel. Dann ein bisschen mehr. Und als wir aussteigen, da ist alles weiß!

Mein Frauchen sagt zu mir, schau Winnie das ist Schnee!

Vorsichtig setzt sie mich auf den Boden. Und was soll ich sagen, es ist ganz weich an meine Pfötchen, aber so kalt wie das olle blöde Eis!



Doch nach ein paar minuten habe ich mich daran gewöhnt, und tapse behutsam durch diesen " Schnee". Ab und zu versuche ich ihn zu probieren, doch irgenwie schmeckt der nur wie mein Wasser was ich schon kenne.

Nach einiger Zeit fahren wir weiter. Wir wollen auf einen Berg fahren. Dieses Mal dauert es gar nicht so lange, und wir haben den Berg erreicht. Ohje ist der riesig. Herrchen sagt das er es nicht glaubt da hoch fahren zu können. Denn mittlerweile ist da noch mehr von dem weißen Schnee. Doch Herrchen versucht es trotzdem. Aber wie vermutet, lässt uns der Schnee nicht auf den Berg. Unser Auto fängt an zu rutschen. Als wir anhalten bittet Herrchen alle auszusteigen. Es ist gefährlich auf so einer glatten Straße die so schmal ist zu drehen. Irgdendwie habe ich Angst um Herrchen. Bekomme ich doch oft Leckerlie und er spielt ganz oft mit mir. Hoffentlich geht alles gut!

Doch einen Moment später ist alles überstanden. Herrchen hat das Auto gedreht und wir können alle wieder in unser kuschelig warmes Auto. Denn draußen ist es dolle kalt, dort wo der weiße Schnee ist.

Etwas später geht die Sonne unter und die Landschaft wird in ein seltsames Licht getaucht. Es sieht wunderschön aus! .........

Den vollständigen Artikel könnt ihr hier lesen! https://www.gasthof-tautendorf.com/forum-1/ich-bin-winnie/winnie-auf-der-suche-nach-dem-schnee

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