Schnuckies erster Arbeitstag

Nachdem das kleine Pferdchen Schnuckie am vergangenen Sonntag bei uns eingezogen ist, war nun am gestrigen Freitag zum Martinstag ihr erster Arbeitstag in der neuen Heimat. Und den hat sie perfekt gemeistert!


Alle vertraglichen Gegebenheiten sind mit dem kleinen Hotta-Hü geklärt ( wir berichteten ) und in den vergangenen Tagen hat sie ihre neuen "Arbeitskollegen" kennengelernt. Mit ihnen ist sie über Feld und Flur gesaust, und hatte im wahrsten Sinne tierischen Spaß. Doch da das Leben nicht nur aus Spaß besteht, hatte die kleine Pferdedame am gestrigen 11.11.22 ihren ersten Arbeitstag bei dem Martins-Umzug in Leisnig. Und auch gleich Spätschicht!!!

Jedenfalls ist das kleine Pferdchen mit unserem Romeo, der in diesem Jahr das 6. Mal diesen Umzug anführt, gemeinsam zum Einsatzort getrappelt. Dieser ist etwa 3,5 km von unserem Hof entfernt. Der Weg führt über Flur und Feld, Berg auf, Berg ab, bis wir schließlig in Leisnig ankommen. Wir waren sehr gespannt wie die Kleine auf Autos und so viele Menschen reagiert. Doch was soll ich sagen, einfach perfekt!



Wie ich schon erwähnte ging der Weg über Wald und Wiesen. Und Schnuckie hatte sichtlich Spaß etwas Neues zu entdecken. Denn auch wenn sie nun schon bei uns ein wenig Bescheid weiß, kannte sie einen Großteil des Weges nicht. Und immer an ihrer Seite, Kumpel Romeo. So gingen die Pferdchen immer weiter Richtung Stadt, während die Sonne hinter dem Horizont verschwand.





Auf "Arbeit" angekommen, wartete auf den Neuankömmling gleich die nächste Herausforderung. Eine riesige Menschenmenge. Ca. 200 Personen von groß bis klein füllten den Kirchplatz.Und wie zu erwarten war, schlug der Niedlichkeitsfaktor 100 so etwas von zu! Unser Romeo kam sich schon ganz komisch vor. Hatte er doch in den letzten Jahren alle Streicheleinheiten für sich, war nun das neue kleine Knuddelmonster gefragt.

Doch das Romeo nicht leer ausgeht, durften sich die Kinder nur auf ihn setzen. So kam auch er zu seiner geforderten Beachtung!




Nachdem die Glocken verstumten, sammelte sich die Menschenmenge hinter den zwei Pferdchen und es ging los. Quer über die größte Kreuzung in Leisnig, mit Laternen und jeder Menge anderer Störquellen. Doch klein Schnuckie blieb cooler wie Eis. Nichts hat sie gestört, nicht konnte sie aus der Ruhe bringen. Einfach perfekt!

Die Strecke des Umzugs war etwa nur ein Kilometer, doch am Ziel angekommen, fielen Heerscharen von Kindern wieder über die Pferdchen her. Während Romeo eher keinen "Bock" auf das Getätschel hatte, konnte die kleine Schnuckie kaum genug davon bekommen!


Nach einiger Zeit traten wir den Heimweg an. Und auch da waren unsere beiden Pferdchen suverän unterwegs. Ohne zu murren ging es durch die dunkle Nach wieder in Richtung Tautendorf. Und Schnuckie musste sogar noch einen Passagier befördern.

Denn die kleinen Beinchen unserer kleinen Winnie konnten nicht mehr. Naturlich wurde die Kleine von zu Hause bis nach Leisnig in ihrem Rucksack getragen, doch den Umzug ist sie mitgesaust. Ganz tapfer!

Doch nun war es genug. Und Winnie wollte nicht mehr laufen. Und in Ihren Rucksack wollte sie auch nicht. Also haben wir sie kurzerhand auf Schnuckie gesetzt.

Und Schnuckie fand das toll, dass sie auch jemanden tragen darf.

Nach 3 Stunden war der Einsatz beendet und unsere Bande wohlbehalten in Tautendorf zurück.

Danke Romeo, danke Schnuckie.






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