Grumpy & Ylva auf großer Fahrt

Wenn man einen Tiergarten zu Hause hat, ist ein Verreisen fast unmöglich. Doch dank ganz toller Freunde die unsere Arbeit übernehmen, können wir unseren geliebten Hof für ein paar Tage den Rücken kehren. Das Reiseziel ist der hohe Norden. In die alte Heimat. Und eins unserer Pflegekinder ist als Auszeichnung für gute Leistungen mit von der Partie. Begleitet uns auf einer Strecke von fast 7400km im Zeitraum von 10 Tagen.



Stau kann auch entspannend sein.

Wenn einer eine Reise tut. Nein dieses Mal sind es 8 Personen und 2 Hündchen, die sich auf den Weg in den Norden Skandinaviens machen. Nach dem wir hart um die Tage Urlaub kämpfen mussten, und noch vor wenigen Tagen unklar war, ob wir überhaupt fahren können, kam am verganenen Freitag die erlösende Nachricht. Danke an dieser Stelle noch mal bei der lieben Tony, die der Urlaubsretter gewesen ist.


Doch mit dieser Entscheidung begann erst einmal eine Menge Arbeit. Futter für die Tiere, welches in unserer Abwesenheit benötigt wird muss herangeschafft werden. Und das ist eine ganze Menge! Dann musste unser alter Bully auf Vordermann gebracht werden. Gleiches galt für den uns begleitenden Anhänger.


Verschiedene Futterpläne mussten erstellt, Sachen gepackt und Ersatzteile u.s.w. verstaut werden. Am Abend vor der Abreise war alles soweit geschafft.


Der Tag der Abreise barg noch ein paar kleine Aufgaben für uns. Sollte doch in unserer Abwesenheit auch noch eine Feier Statt finden. Also alles nich ganz so einfach.


Doch auch das haben wir gemeistert. Pünktlich 15,30 Uhr am Tag der Abreise setzte sich unser Gespann in Bewegung. Nicht ganz vollzählig, denn unser Kevin, eines unserer Pflegekinder musste noch bis 16 Uhr arbeiten.


Also führte unser erster Weg nach Döbeln, denn dort befindet sich seine Arbeitsstelle. Pünktlich 16 Uhr waren wir vor Ort, und es konnte vollzählig los gehen. Kurs Autobahn, Richtung Norden. Unsere beiden Hündchen an Bord waren ebenfalls startklar. Unser Grumpy einerseits, ein erfahrener Autofahrer der es liebt unterwegs zu schlafen. Ylva hingegen, mit ihren zarten 6 Monaten hingegen war aufgeregt. Spürte sie doch das heute etwas anders war als sonst. Aber " Prinzessin Soße", so ihr Spitzname, nahm auf dem Beifahrersitz Platz. Neugierig schaute sie nach allen Seiten.


Los geht es in Richtung Norden!


Nach wenigen Minuten erreichten wir die Autobahn. Unsere erste Etappe sollte uns nach Rostock führen. Denn von dort aus, sollte unser Schiff gehen. Alles lief nach Plan und wir kamen gut voran. Wie lagen prima im Zeitplan bis, ja bis kurz hinter Dessau, da gab es wegen einem schweren Unfall einer Vollsperrung der A9 in Richtung Berlin gab. Es war exakt 18 Uhr, als wir uns in die nicht enden wolltenden Schlange wartender Autos einreihten. Zuerst dachten wir aufgrund unseres reichhaltigen Zeitfensters das dies kein Problem sei. Doch weit gefehlt. Letztendlich standen wir fast 6 Stunden und unser Schiff am Anbend war Geschichte!

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